„Kulturfest“

„Köln hat ein dreitägiges ‚Kulturfest‘ veranstaltet, zum Gedenken an einen Anschlag vor zehn Jahren, der heute dem ‚National-Sozialistischen Untergrund‘ in die Schuhe geschoben wird. Gab es damals Tote? Nein, nur Schwerverletzte. Jetzt stellen wir uns mal vor, überall dort, wo ein Deutscher von Muselmanen zu Tode geprügelt worden ist, würde ein dreitägiges ‚Kulturfest‘ stattfinden. Wir kämen aus dem Feiern gar nicht heraus. Und Jahr für Jahr gäbe es mehr Anlässe für diese Feste.“
-Michael Winkler-

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Die Statthalter der Sultane.

tuerkeiMit den mutmaßlichen NSU-Morden und ihrer Aufarbeitung habe die Türkei- und Islamlobby in Deutschland „ihren Reichstagsbrand gefunden“: Bernd Zellers schneidende Parallele, die der einstige Pardon-Herausgeber und Titanic-Redakteur auf seinem Blog „Tagesschauder“ zieht, ist so gnadenlos wie treffend.

Die konzertierten Einmischungen türkischer Funktionäre und Politiker aus dem In- und Ausland in die deutsche Innenpolitik und die Arbeit deutscher Behörden und ihre demonstrative Mißachtung der Unabhängigkeit deutscher Gerichte haben inzwischen eine Dimension und Schlagfolge erreicht, die den Vergleich mit einer versuchten Machtergreifung nicht mehr vollkommen abwegig erscheinen lassen.

Eine kaum verhüllte Machtfrage in der BRD

Die künstlich hochgekochte und aus der Türkei noch angeheizte Empörung über die Nicht-Bevorzugung türkischer Medien bei der Vergabe fester Korrespondentenplätze für den Prozeß gegen Beate Zschäpe, die mutmaßliche Angehörige einer rechtsextremen Terrorzelle, stellt kaum verhüllt die Machtfrage in der Bundesrepublik Deutschland. Das zeigt schon der Kontext dieser Skandalisierung:

http://bit.ly/YFQW3M

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