Michael Winkler: Flüchtlinge.

flüchtlingeNach dem Krieg sind Millionen Flüchtlinge zu uns nach Deutschland gekommen. Wir haben sie untergebracht und ernährt, und sie haben unser Land mit aufgebaut, sind Nachbarn, Freunde, Einheimische geworden. Diese Flüchtlinge waren unsere Brüder und Schwestern, die Russen, Polen und Tschechen gewaltsam aus ihrer angestammten deutschen Heimat vertrieben haben. Diese Menschen haben hier nicht das bessere Leben gesucht, sondern eine Möglichkeit zu überleben. Entgegen den hehren Worten heutiger und damaliger Politiker waren diese Menschen nicht gerade hochwillkommen, „Flüchtling“ wurde durchaus abfällig ausgesprochen. Das war vor meiner Geburt, deshalb ist das „wir“ ein wenig eingeschränkt. Wir haben gelernt, miteinander auszukommen, wir haben das Wenige, was uns geblieben war, miteinander geteilt und wir haben uns zusammen wieder hochgearbeitet. Flüchtlinge, das waren Alte, das waren Frauen, das waren Kinder, abgehärmt und ausgemergelt, gezeichnet von den Entbehrungen der Flucht. Die Männer waren gefallen oder in Kriegsgefangenschaft.

Was heute zu uns als Flüchtlinge kommt, gehört nicht zu unserem Volk. Sie sind nicht vertrieben worden, sondern von dort, wo sie hingehören, freiwillig abgehauen. Sie kommen nicht hierher, um etwas aufzubauen, sondern um hier zu ernten, wo sie nie gesät haben. Es sind nicht die Alten, die Frauen und Kinder, die zu uns kommen, sondern junge, kräftige und arbeitsfähige Männer, die keine Lust haben, die Mühen eines Aufbaus in ihrer Heimat auf sich zu nehmen. Den Anspruch, sich hier breit zu machen, können sie allenfalls damit begründen, daß die Kolonialmächte sie ausgebeutet hätten. Was hat das mit Deutschland zu tun? Wir haben seit 1919 keine Kolonien mehr! Und als wir zuvor welche gehabt hatten, war das ein Zuschußgeschäft gewesen, denn wir haben diese Kolonien aufgebaut, dort mehr investiert als herausgeholt. Wir haben gesät und Andere haben die Ernte eingefahren.

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8. Mai – Tag der Befreiung?

1. Was bedeutet der 8. Mai eigentlich?
Das Wichtigste zuerst: 12 Millionen Deutsche werden mit dem 8. Mai zu Kriegsgefangenen. Die Sieger machen dabei aus ihrer Einstellung gegenüber den Deutschen keinen Hehl: „Deutschland wird nicht besetzt zum Zwecke der Befreiung, sondern als besiegte Feindnation.“

2. Das Mißverständnis vom 8. Mai: KEIN KRIEGSENDE, Kein Ende der GEWALT
Die offiziellen Kampfhandlungen enden erst am 8. Mai 1945, weil Stalin, Roosevelt und Churchill seit 1943 jede Art von Verhandlungen über einen Waffenstillstand ablehnen und Deutschland bis zur „bedingungslosen Unterwerfung“ (unconditional surrender) niederkämpfen wollen. Da seit 1941 Pläne zur Vernichtung des deutschen Volkes verbreitet werden, sehen viele Deutsche sich gezwungen, bis zum letzten zu kämpfen. – Der 8. Mai bedeutet nicht das Ende der Feindseligkeiten. Nur die deutsche Seite legt die Waffen nieder, die andere Seite setzt ihre Eroberung mit uneingeschränkter Gewalt fort.

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